Rabbinic Thoughts Rabbinic Thoughts

Einblick in die Torah: Sklaverei

Im Kolleg beschäftigen wir uns derzeit u.a. auch mit dem Bundesbuch, d.h. den Rechtssatzungen die das Volk, noch am Sinai stehend, erhält. (Schmot 21f - Mischpatim). Unter anderem Enthalten diese Rechtssatzungen einen bemerkenswerten Anteil an Gesetzgebungen, die sich mit dem Status von Sklaven beschäftigt. Das machte mich neugierig und einen ersten Einblick in das Thema Sklaverei in der Torah habe ich hier für Euch (und mich) zusammengetragen ...

Read More
Rabbinic Thoughts Rabbinic Thoughts

Jerusalem im jüdischen Gebet - eine kleine Annäherung

Es sind erst zwei Wochen vergangen, dass fast alle Juden auf der Welt den ersten Pessach Seder mit einem recht bekannten Ausspruch, bzw. Lied abgeschlossen haben:la shanah haba’a b jeruschalaim – zum nächsten Jahr in Jerusalem.Pessach ist das jüdische Fest, an dem wir Juden uns an den Auszug aus Ägypten erinnern, an die einzigartige Tat G’ttes, der uns, sein Volk, aus der Unterdrückung befreit und in die Freiheit geführt hat.Wie kommt es, dass in dem Seder, dem großen Gemeinschaftsabend, an dem wir miteinander sitzen, lesen, lernen, diskutieren und essen, und nur noch an einer einzigen, weiteren Stelle Jerusalem erwähnen, wir Jerusalem den visionären Abschluss einräumen.Es ist richtig, Pessach war eines der Pilgerfeste zur Zeit des Tempels, aber dies spielt in den Erzählungen des Abends eigentlich keine Rolle. Es muss also etwas anderes sein, was Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt, durch die Jahrhunderte und Jahrtausende mit dieser Stadt verbunden hat und Propheten, Dichter, Rabbiner und Gelehrte angeregt hat, die Stadt in den Fokus unserer Liturgie, unserer Gebete, Hoffnungen und Träume zu rücken.

Read More
Rabbinic Thoughts Rabbinic Thoughts

Glaube und Wissenschaft

...Does science make belief in God obsolete?This is the third in a series of conversations among leading scientists and scholars about the "Big Questions."nu, ohne die zeit gehabt zu haben, die einzelnen beiträge zu lesen, maße ich mir erst einmal an, diese frage aus meinem gefühl heraus mit "natürlich nicht" zu beantworten. wahrscheinlich gilt eher das umgekehrte. je mehr wir über diese welt erfahren, je mehr ich über meine umwelt lerne, umso mehr bin ich erstaunt, umso mehr kann ich G'tt und G'ttes werk erleben....

Read More
Rabbinic Thoughts Rabbinic Thoughts

karfreitag und die fürbitte zur errettung israels: "für die juden"

um es gleich vorweg zunehmen, nein, ich sehe keinen zufall darin, dass purim und karfreitag in diesem jahr auf den selben tag fallen. es ist eher ein deutliches zeichen. während andere um "die erleuchtung unserer herzen" bitten, und damit im grunde für die aufgabe unserer religion, werden wir mit der feier des purim festes, durchaus mit einer gewissen portion stolz und vor allem fröhlichkeit, daran erinnern, dass es in der geschichte schon ganz andere versuche gab, juden und judentum zu einem teil der selbigen zu machen. mit dem blick auf purim und diesem wissen könnte man als jude also locker über die jüngsten spielchen des papstes zu der karfreitagsliturgie hinwegsehen.[... zwischenteil in meinem blog ...]und welchen schluss kann man nun daraus ziehen? sollen wir juden den dialog nun abbrechen, nachdem unser partner zurück zu "guten alten zeiten" möchte? ich für meinen teil denke nein. auch wenn es schwer fällt, aber jemanden der fällt, soll man nicht noch zusätzlich ein bein stellen. es ist nicht an uns juden, der katholischen kirche tipps im umgang mit ihrem papst zu geben, aber wir können denen partner bleiben, die dies wollen und sie in ihrem bemühen, eine moderne, offene kirche zu gestalten, unterstützen. ich bin davon überzeugt, dass auch in der katholischen kirche die letztgenannten in der mehrheit sind und wir mit einem abbruch des dialoges sie nur schwächen würden. das problem ratzinger wird sich von selbst lösen, sein propagierter neuer antijudaismus nur, wenn wir nicht wegschauen.

Read More