Rabbinic Thoughts Rabbinic Thoughts

Paraschat Schelach-Lecha, Num. 13:1 – 15:41

Viele Gelehrte fragen immer wieder, was ist die Sünde, die die Spione begangen haben, was ist es, das so eine tiefe Enttäuschung bei G’tt hervorruft? Der amerikanische Rabbiner Morris Adler [1906-1966, Detroit] schlägt eine für mich sehr interessante Sichtweise vor: Die Sünde der Spione ist der Missbrauch ihrer Position, ihrer Macht.Ist das so?

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jüdische Politik

ich frage mich oft, ob und wie sich jüdisch-sein und politik im allgemeinen und ganz konkret in deutschland verbinden lassen, bzw. schon verbunden haben. was bedeutet es, sich als jude in einer partei zu engagieren. sollte man das überhaupt?

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Einblick in die Torah: Sklaverei

Im Kolleg beschäftigen wir uns derzeit u.a. auch mit dem Bundesbuch, d.h. den Rechtssatzungen die das Volk, noch am Sinai stehend, erhält. (Schmot 21f - Mischpatim). Unter anderem Enthalten diese Rechtssatzungen einen bemerkenswerten Anteil an Gesetzgebungen, die sich mit dem Status von Sklaven beschäftigt. Das machte mich neugierig und einen ersten Einblick in das Thema Sklaverei in der Torah habe ich hier für Euch (und mich) zusammengetragen ...

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about me about me

Jeder zählt.

Paraschat B‘midbar, B'midbar (Num) 1.1 – 4.2031.5.2008 / 26. Iyar 5768Vor kurzem kam bei uns mal wieder die Diskussion auf, was ein gültiger Minjan ist. 7 (palästinensicher Minjan), oder 10. Männer und Frauen, nur Frauen, nur Männer. Vielleicht 20. Menschen usw. In unserer Diskussion wurde wichtig, wie viele wir sind. Das die Diskussion nicht neu ist, zeigt ein Blick in den Wochenabschnitt von letzter Woche ...

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Jerusalem im jüdischen Gebet - eine kleine Annäherung

Es sind erst zwei Wochen vergangen, dass fast alle Juden auf der Welt den ersten Pessach Seder mit einem recht bekannten Ausspruch, bzw. Lied abgeschlossen haben:la shanah haba’a b jeruschalaim – zum nächsten Jahr in Jerusalem.Pessach ist das jüdische Fest, an dem wir Juden uns an den Auszug aus Ägypten erinnern, an die einzigartige Tat G’ttes, der uns, sein Volk, aus der Unterdrückung befreit und in die Freiheit geführt hat.Wie kommt es, dass in dem Seder, dem großen Gemeinschaftsabend, an dem wir miteinander sitzen, lesen, lernen, diskutieren und essen, und nur noch an einer einzigen, weiteren Stelle Jerusalem erwähnen, wir Jerusalem den visionären Abschluss einräumen.Es ist richtig, Pessach war eines der Pilgerfeste zur Zeit des Tempels, aber dies spielt in den Erzählungen des Abends eigentlich keine Rolle. Es muss also etwas anderes sein, was Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt, durch die Jahrhunderte und Jahrtausende mit dieser Stadt verbunden hat und Propheten, Dichter, Rabbiner und Gelehrte angeregt hat, die Stadt in den Fokus unserer Liturgie, unserer Gebete, Hoffnungen und Träume zu rücken.

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