Ein neues Jahr und ein Sommerloch - Drascha zum Neuen Jahr
Tora Lesungen bis Schawuot in liberalen Gemeinden(5772)
Eigene Spuren - Drascha zum Wochenabschnitt Wajeschev
Ohne Abschied geht es nicht - Shabbat Schuva
Es ist soweit - Gedanken zum Jahreswechsel
Ma Tovu Ohaleicha Yaakov? - Sind unsere Zelte noch so schön? Drascha zu Balak
Vertrauen, Wasser und Internet - Paraschat Chukkat
Zur Partnerschaft gehört Vertrauen - Gedanken zur Parascha Schlach Lecha
Etwa hier auf dem Klo? Eine Shavuot Erzählung
Pessachputz für die Seele
Seid Heilig! - Überlegungen zum Buch Waijkra
Gefallen!
Israel und Edom
"schmerzhafte Opfer"
Gedanken zum 27.1.
Heilige Sprache
"In den G-ttesdiensten sind die Gebetsbücher auf Hebräisch und der jeweiligen Landessprache, dennoch werden die Gebete nur auf Hebräisch gesprochen und die Lesungen aus der Torah ebenso. Warum ist das so?“Manchmal kommt es vor, dass am Ende eines langen Studientages ein Freund, mit dem ich gemeinsam Talmud studiere, zu mir sagt: Komm lass uns den letzten Abschnitt schnell in der „anderen heiligen Sprache lesen“. Er meint damit Englisch. Es gehört schon eine gehörige Portion Chuzpe dazu, Englisch mit Hebräisch gleichzusetzen, oder?
10 sind ein Minjan
drei mal tikkun olam - gedanken zu jom kippur
entwöhnt
Die Vergewaltigung Dinas - Vajischlach (Ber 34.1)
Man muss kein Feminist sein, um in dieser Geschichte große ethische Probleme zu erkennen und man muss auch kein Feminist sein, um Problem mit der Rezeptionsgeschichte zu haben. Ich weiss nicht, welche Bedeutung eine Vergewaltigung einer Frau in jener Zeit hatte. Die Rechtsvorschriften, die die Bibel in Devarim 22:29 vorgibt, lassen - eine Kompensationszahlung an den Vater und die Zwangsehe, aus der sich der Mann nicht Scheidenlassen kann – stark vermuten, dass eine Vergewaltigung einer Jungfrau den Besitz des Vaters schmälerte. Eine „Opferhilfe“ war wohl eher nicht in Sicht. Die Schilderung in der Torah beschreibt die einzige aktive Handlung Dinahs am Anfang der Geschichte: sie ging hinaus, um die Töchter der Stadt zu sehen. Danach wird sie zum Objekt der Begierde und Lockmittel für die Revanche.Auf Grund dieser Beschreibung scheint es mit nicht verwunderlich, dass wir in der Rezeptionsgeschichte schnell die Schuldzuweisung für die ganze folgende Geschichte auf Dinah vorfinden:- In Tanchuma, Vayischlach 5 finden wir folgendes: Eine Frau soll sich nicht auf der Straße mit auffälligem Schmuck zeigen. Schmuck wurde der Frau gegeben um sich selbst zu schmücken, in ihrem eigenen Haus, für ihren Ehemann. Es wäre falsch, einen Stolperstein vor einen gerechten Mann zu legen, umso mehr noch, vor Menschen, die auf der Ausschau nach der Möglichkeit sind, zu sündigen. (Q1)Das bedeutet, weil Dina andere Frauen der Stadt kennenlernen wollte und aus dem Haus gegangen ist, wurde sie vergewaltigt. ....