a challenge to the movements?
in der aktuellen email-ausgabe von Eilu V'eilu (ein online-angebot der us-amerikanischen reformbewegung) wird eine aktuelle entwicklung in den usa zur debatte gesellt. bis auf zwei unabhängige minjanim in deutschland (ruhrminjan und einer in berlin) fällt mir derzeit kein weiterer in deutschland ein. deswegen scheint die frage zunächst sehr theoretisch für deutschland, auf der anderen seite, bringen diese kleinen gruppen teilweise neuen schwung und spiritualität mit, die den "organisierten" gemeinden zunehmend auch in deutschland abhanden kommt. könnten unabhängige gemeinden und/oder minjanim auch eine willkommene ergänzung für deutschland sein?hier der beitrag.
Heilige Sprache
"In den G-ttesdiensten sind die Gebetsbücher auf Hebräisch und der jeweiligen Landessprache, dennoch werden die Gebete nur auf Hebräisch gesprochen und die Lesungen aus der Torah ebenso. Warum ist das so?“Manchmal kommt es vor, dass am Ende eines langen Studientages ein Freund, mit dem ich gemeinsam Talmud studiere, zu mir sagt: Komm lass uns den letzten Abschnitt schnell in der „anderen heiligen Sprache lesen“. Er meint damit Englisch. Es gehört schon eine gehörige Portion Chuzpe dazu, Englisch mit Hebräisch gleichzusetzen, oder?