Jerusalem
Koscher - gibt es das auch im Islam
Achtung Terrorgefahr
Purim - eine kleine Quellen-Sammlung
Die Nachfolgende Übersicht entstand als Vorbereitung zu einem Referat zu dem kleinen jüdischen Feiertag, den wir heute (und morgen) begehen. Mit den weiteren Blog-Artikeln, die bei verschiedenen anderen Bloggern unseres Webrings" Blogs von Juden aus Deutschland" entstanden sind, gibt es ein erstaunlich schönes und rundes Bild. Ich wünsche Euch "Chag Purim Sameach". Feiert schön und fröhlich!ÜBERSICHTPurim kann man, ohne in die Tiefe zu gehen, als die jüdische Antwort auf Fasching beschreiben und liegt, wenn man damit das Kostümieren und fröhlich Feiern in den Vordergrund stellt, nicht unbedingt falsch. Eines der vielleicht verrücktesten Gebote in der Halacha ist das Gebot, dass man an Purim so betrunken sein soll, dass man nicht mehr zwischen einem „Gesegnet sei Mordechai“ und „Verflucht sei Haman“ unterscheiden kann [Fussnote 1, siehe am Ende]. Das Gebot, dass man an Purim viel Alkohol trinken soll, ist ein Anzeichen dafür, dass Purim eines der fröhlichsten Feste im jüdischen Kalender ist. Es folgt dem fast schon üblichen Modell für jüdische Feste: „Sie haben versucht uns umzubringen, wir haben es überstanden, lasst uns essen und feiern“. ...
You don't look Jewish
Ein Fall für die Öffentlichkeit - die Affäre Williamson
Ein Rabbinerstudent im Vatikan
In der Märkischen Allgemeinen wurde über meinen Besuch in Rom auch berichtet. Der Bericht ist hier abgedruckt und nachfolgend zum nachlesen (Bericht vom 26.2.2009 von Rüdiger Braun):Adrian Michael Schell tat sich sechs Tage lang in der Kurie um / Verhaltene Kritik, aber auch Verständnis für Benedikt XVI. im Fall WilliamsonPOTSDAM - Begegnungen zwischen Juden und der katholischen Kirche sind seit der Diskussion um die Wiederaufnahme des Holocaust-Leugners Richard Williamson in die Kirche nicht leichter geworden. Dass sie dennoch gelingen können, weiß Adrian Michael Schell. Der Potsdamer Rabbinerstudent hat zusammen mit einigen Kommilitonen in der zweiten Februarwoche den Vatikan besucht. Das umfangreiche Programm war als Seminar am Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg angeboten worden. Dort lässt sich Schell seit 2006 zum Rabbiner ausbilden. ...
radio vatikan
D/Vatikan: Gelebter Dialog: Ein deutscher Rabbinerstudent zu Besuch im VatikanDie jüdisch-katholischen Beziehungen sind in den letzten Wochen in der Diskussion um die Lefebvre-Bischöfe auf eine harte Probe gestellt worden. Doch andererseits hat die Debatte auch deutlich gemacht: Der Austausch zwischen Juden und Christen steht auf einer soliden Grundlage, die auch Krisen Stand hält. Das haben am Donnerstag die versöhnlichen Worte zwischen dem New Yorker Rabbi Arthur Schneier und Papst Benedikt im Vatikan deutlich gezeigt.Es sind aber nicht nur die Gesten der großen Persönlichkeiten, die hier Signale setzen. Der Dialog wird vor allem im tagtäglichen Miteinander von Geistlichen und Gläubigen beider Religionen gestaltet. Das findet auch der deutsche Rabbinerstudent Adrian Michael Schell. Der gebürtige Frankfurter studiert Religionswissenschaften an der Universität Potsdam und lässt sich am Abraham-Geiger-Kolleg zum Rabbiner ausbilden. Zusammen mit christlichen und jüdischen Kommilitonen besucht er derzeit die römische Kurie. Im Interview mit Radio Vatikan hat er von seinem Studium und seinen Eindrücken im Vatikan erzählt.
geklauter Zwischenruf
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1418267,00.jpgMeine Meinung zu den ganzen Vorkommnissen folgt die Tage...
zwischenruf zur waffenruhe
es geht nicht um den konflikt selbst
Shoah und Nationalsozialismus im Unterricht
Für ein Projekt im Rahmen eines Uni-Seminares bin ich (mal wieder) am sammeln von Materialien und Daten und da ich weiß, dass einige meiner LeserInnen engagiert in Gemeinden sind, veröffentlich ich diesen Aufruf auch hier in meinem Blog.Zielgruppe meiner Anfrage sind diesmal ausschließlich jüdische Gemeinden. Es geht um Unterricht für jüdische Kinder und Jugendliche. Andere Studenten betrachten das Thema aus anderen Blickwinkeln, so dass am Ende ein breites Spektum abgedeckt sein wird.Hier meine Anfrage:Sehr geehrte Gemeindevertreterinnen und - vertreter,im Rahmen eines Studienprojektes an der Universität Potsdam brauche ich Ihre Unterstützung und möchte Sie herzlich Bitten, mir bei der Suche nach Unterrichtsmaterialien und der Beantwortung einiger Fragen zu helfen.Konkret suche ich Unterrichtsmaterial für jüdische Kinder- und Jugendliche zu den Themen Shoah und Nationalsozialismus. Haben Sie in Ihrer Gemeinde solches Material, dass Sie im Unterricht (z.B. Bar-/Bat-Mitzwah Unterricht) verwenden? Es wäre mir sehr geholfen, wenn Sie mir Kopien dieses Materials zukommen lassen könnten, bzw. mir genauere Angaben über die Materialien und deren Bezugsquellen zusenden könnten?Desweiteren habe ich nachfolgend einige Fragen formuliert, die ich Sie herzlich bitte möchte, mir ausgefüllt, per Email (schell -at- uni-potsdam.de), per Fax (030) 63429784, oder per Post (Adrian M. Schell, Postfach 100320, 10563 Berlin), zurücksenden.Das Ergebnis dieser kleinen Umfrage schicke ich Ihnen selbstverständlich zu. Die Materialen, soweit keine Urheberrechtsbeschränkungen vorliegen und wenn dies von den Herausgebern genehmigt wurde, ebenfalls.Herzlichen Dank im VorausAdrian Michael SchellRabbinerstudent / Uni Potsdam Jüdische StudienFragebogen an jüdische Gemeinden (Word-Dokument)Ich danke Ihnen/Euch für die Unterstützung und bin gespannt auf die Rückmeldungen.
MiSheberach
für kinder
Sprachlos
zwischenruf
Let's make a Hanukah miracle
arzenu - Deutschland e.V. unterstützt eine wichtige Petition des IRAC (Israel Religious Action Center) zur Anerkennung von ReformrabbinerInnen in Israel. Nicht nur als Mitglied von arzenu, sondern auch als progressiver Jude ist mir diese Aktion sehr wichtig und ich bitte Euch, die Petition zu unterzeichnen. Link und weitere Informationen findet Ihr nachfolgend ... http://www.irac.org
Happy Chanukka
Die Vergewaltigung Dinas - Vajischlach (Ber 34.1)
Man muss kein Feminist sein, um in dieser Geschichte große ethische Probleme zu erkennen und man muss auch kein Feminist sein, um Problem mit der Rezeptionsgeschichte zu haben. Ich weiss nicht, welche Bedeutung eine Vergewaltigung einer Frau in jener Zeit hatte. Die Rechtsvorschriften, die die Bibel in Devarim 22:29 vorgibt, lassen - eine Kompensationszahlung an den Vater und die Zwangsehe, aus der sich der Mann nicht Scheidenlassen kann – stark vermuten, dass eine Vergewaltigung einer Jungfrau den Besitz des Vaters schmälerte. Eine „Opferhilfe“ war wohl eher nicht in Sicht. Die Schilderung in der Torah beschreibt die einzige aktive Handlung Dinahs am Anfang der Geschichte: sie ging hinaus, um die Töchter der Stadt zu sehen. Danach wird sie zum Objekt der Begierde und Lockmittel für die Revanche.Auf Grund dieser Beschreibung scheint es mit nicht verwunderlich, dass wir in der Rezeptionsgeschichte schnell die Schuldzuweisung für die ganze folgende Geschichte auf Dinah vorfinden:- In Tanchuma, Vayischlach 5 finden wir folgendes: Eine Frau soll sich nicht auf der Straße mit auffälligem Schmuck zeigen. Schmuck wurde der Frau gegeben um sich selbst zu schmücken, in ihrem eigenen Haus, für ihren Ehemann. Es wäre falsch, einen Stolperstein vor einen gerechten Mann zu legen, umso mehr noch, vor Menschen, die auf der Ausschau nach der Möglichkeit sind, zu sündigen. (Q1)Das bedeutet, weil Dina andere Frauen der Stadt kennenlernen wollte und aus dem Haus gegangen ist, wurde sie vergewaltigt. ....